Aktuelles

Fachbeiträge aus der Kanzlei.

  1. · 6 Min. Lesezeit

    E-Scooter-Unfall: Seit 1. Oktober 2026 haftet der Halter auch ohne Verschulden

    Ein umgestürzter Leih-Scooter zerkratzt das parkende Auto, der Fahrer ist unbekannt, der Vermieter verweist auf seine Abstellregeln. Bisher blieb der Autohalter in solchen Fällen oft auf dem Schaden sitzen. Seit dem 1. Oktober 2026 gilt für E-Scooter die Gefährdungshaftung nach § 7 StVG, und damit ein Direktanspruch gegen den Haftpflichtversicherer.

  2. · 5 Min. Lesezeit

    Abnahme verweigert: Was beim Softwareprojekt jetzt gilt

    Die Software läuft, der Auftraggeber nimmt nicht ab, die Schlussrechnung bleibt offen. Wann die Abnahme geschuldet ist, wann sie als erteilt gilt, was sie rechtlich auslöst und wie beide Seiten den Streit um Mängel und Vergütung führen, ohne das Projekt endgültig zu verlieren.

  3. · 5 Min. Lesezeit

    Ausspähen von Daten (§ 202a StGB): Was strafbar ist und was nicht

    Der „Hackerparagraf“ erfasst weniger, als viele Beschuldigte fürchten, und mehr, als viele Administratoren glauben. Die Tatbestandsmerkmale, der Strafrahmen, die Abgrenzung zu §§ 202b, 202c und 202d StGB und die typischen Verteidigungslinien.

  4. · 5 Min. Lesezeit

    Beschlagnahme von Servern, Rechnern und Smartphones: Rechte und Rückgabe

    Die Ermittler nehmen die Geräte mit, der Betrieb steht. Was Sicherstellung und Beschlagnahme unterscheidet, wie lange Geräte festgehalten werden dürfen, welche Daten geschützt sind, wie eine Kopie oder die Rückgabe durchgesetzt wird und welche Rechtsbehelfe es gibt.

  5. · 5 Min. Lesezeit

    Computerbetrug (§ 263a StGB): Tatbestand, Strafrahmen, Verteidigung

    Fremde Zugangsdaten beim Online-Banking, eine abgefangene Kreditkartennummer im Shop, ein manipulierter Automat: § 263a StGB ist der Betrug ohne getäuschten Menschen. Was der Tatbestand verlangt, welche Strafe droht und woran die Verteidigung ansetzt.

  6. · 5 Min. Lesezeit

    Cyberangriff im Unternehmen: Strafanzeige, Meldepflichten, eigene Haftung

    Nach dem Angriff laufen drei Uhren gleichzeitig: die der Forensik, die der Meldepflichten und die der Strafverfolgung. Was in welcher Reihenfolge zu entscheiden ist, warum Anzeige und Meldung nicht dasselbe sind und wie ein Unternehmen vermeidet, vom Opfer zum Beschuldigten zu werden.

  7. · 5 Min. Lesezeit

    Datenveränderung und Computersabotage (§§ 303a, 303b StGB)

    Gelöschte Datenbank, verschlüsselte Server, ein Skript, das den Betrieb lahmlegt: §§ 303a und 303b StGB sind die Sachbeschädigung des digitalen Raums. Was die Tatbestände verlangen, wo die Grenze zu Administration und Sicherheitstests verläuft und welche Strafen drohen.

  8. · 5 Min. Lesezeit

    Durchsuchung wegen Cybercrime: die ersten Stunden

    Was bei einer Hausdurchsuchung wegen eines IT-Strafvorwurfs tatsächlich passiert, welche Rechte Beschuldigte haben und welche Fehler in den ersten Stunden das Verfahren prägen.

  9. · 5 Min. Lesezeit

    IT-Projekt gescheitert: Kündigung, Rücktritt, Rückabwicklung

    Termine gerissen, Budget verbraucht, Vertrauen weg. Welche Wege aus einem gescheiterten Softwareprojekt das Gesetz vorsieht, was sie jeweils kosten, warum die Wahl zwischen Kündigung und Rücktritt über viel Geld entscheidet und was vor dem ersten Schritt gesichert sein muss.

  10. · 5 Min. Lesezeit

    Ransomware: Strafbarkeit, Lösegeldzahlung und Ermittlungsverfahren

    Verschlüsselte Systeme, eine Forderung in Kryptowährung, ein Countdown. Welche Straftatbestände ein Ransomware-Angriff erfüllt, ob ein betroffenes Unternehmen zahlen darf, welche Pflichten es trifft und was passiert, wenn man selbst in den Verdacht gerät, beteiligt zu sein.

  11. · 5 Min. Lesezeit

    Vorladung als Beschuldigter: hingehen, schweigen oder schreiben?

    Ein Brief der Polizei mit Termin und Tatvorwurf. Was eine Vorladung rechtlich bedeutet, wann eine Pflicht zu erscheinen besteht, warum Schweigen keine Trotzreaktion ist und wie eine Stellungnahme über den Verteidiger das Verfahren oft beendet.

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